Boot brennt / Motorboot

Brandeinsatz > Standardfeuer
FEU BOOT
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Einsatzort Details

Stadtgebiet Burgtiefe, Am Yachthafen
Datum 23.08.2021
Alarmierungszeit 16:55 Uhr
Einsatzbeginn: 16:59 Uhr
Einsatzende 20:30 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 35 Min.
Alarmierungsart Digitaler Meldeempfänger (DME)
Einsatzleiter Einsatzleiter vom Dienst (ELvD)
Mannschaftsstärke Vollalarm Burg (28)
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Burg a.F.
Gemeindewehrführung Fehmarn
    Rettungsdienst Burg a.F.
      Polizei SH
        Wasserschutzpolizei
          Fahrzeugaufgebot   KdoW  HLF 20  LF 16/12  LF 8/6  MTW FF
          FEU BOOT

          Einsatzbericht

          Per Vollalarm wurden wir am späten Montagnachmittag zu einem brennenden Motorboot zum Yachthafen Burgtiefe alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine schwarze Rauchsäule über dem Binnensee sichtbar. Der ELvD konnte bei der Erkundung feststellen, dass das Boot an der ersten Slipanlage liegt und keine Personen oder andere Boote in Gefahr waren, jedoch habe das Boot ca. 110l Benzin an Bord.

          Personen wollten anfangen, mit Pulverlöschern zu löschen, aber das hat man gleich abgebrochen. Es hätte kein Löscherfolg erzielt werden können, weil durch die Baustoffe die Brandintensität zu extrem ist. Und es wäre auch zu gefährlich gewesen, die Rauchgase einzuatmen.

          Der Angriffstrupp des HLF baute einen Schaumangriff mittels B-Mittelschaumrohr bis zum Steg auf, gleichzeitig wurde versucht, das Boot Richtung Land zu ziehen, damit es nicht untergeht und Betriebsstoffe ins Wasser gelangen. Mittels Schaumrohr konnte das brennende Boot gelöscht werden. Durch den zügigen Löschangriff kam es nicht mehr zum brennen des Benzins. Aufgrund des Schaumeinsatzes hat sich ein Schaumteppich auf dem Binnensee gebildet, dieser wurde mit dem Schnellangriff aus Richtung Osten versucht in Schacht zu halten. Die Besatzung des MTW/RTB1 wurde hinzugerufen, um Ölschlingen zu verlegen. Der Hafenmeister wurde von vornherein mit involviert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Boot mit Manpower auf den Trailer des Eigentümers geladen. Es wurde entschieden, dass Boot abtransportieren zu lassen. Hiermit wurde eine Fehmarnsche Firma beauftragt.

          Die Vielzahl an Schaulustigen, vermutlich auch durch die Kilometerweit zu sehende Rauchsäule (& gutes Sommerwetter), wurde von der Polizei vom direkten Einsatzgeschehen fern gehalten. 

          Das Boot wurde mithilfe der HLF-Besatzung auf den Container geladen, der Trailer herausgezogen. Der Hafenmeister beauftragte eine Spezialfirma aus Lübeck aufgrund der Verunreinigung des Hafenbeckens. Gegen 20:30 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder bei allen Einsatzfahrzeugen auf Wache hergestellt.

          Im übrigen war es keine Übung, diese Frage kam gestern mehrfach auf ;)

           

          sonstige Informationen

          Einsatzbilder

           
           

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