Infoseite Neubau Feuerwache Burg auf Fehmarn

 

Hier entsteht gerade eine Info-Plattform zum zukünftigen Neubau unserer Feuerwache.

Warum Neubau?, Wieso kein Umbau oder Anbau?, Weshalb ist es so wichtig...?

All dies wollen wir Euch hier beantworten und Klarheit schaffen. 

HEUTIGER STAND DER DINGE

Juni 2021: Derzeit laufen Verhandlungen mit der Stadt Fehmarn zur Grundstücksfrage. Es wurde nun ein Planungsbüro beauftragt, zwei Grundstücke zu überplanen. Unter anderem unser "1a Wunschgrundstück" Großparkplatz Ost in der Osterstraße.

 


Interview mit OWF Dirk Westphal April 2021 (Auszug aus "Feuer & Flamme"):

FT: Seit Jahren ist bekannt: Die Feuerwehrwache in Burg ist zu klein. Es zwickt und zwackt an allen Ecken und Enden. Hinter Aspekten der Arbeitssicherheit steht ein Fragezeichen. Was sind die größten Probleme beziehungsweise Herausforderungen? Was kannst du zum aktuellen Planungsstand einer neuen Wache für die Feuerwehr Burg berichten?

OWF: Wir sind weiterhin am Anfang, müssen immer noch die Grundstücksfrage klären, bevor überhaupt konkret geplant werden kann. Acht Grundstücke haben wir bisher mit einer Matrix auf Tauglichkeit geprüft. Es ist klar, dass es lange dauert, weil wir um den bestmöglichen Standort ringen müssen, da das Haus auch in 50 oder 60 Jahren immer noch am richtigen Platz sein muss. Deswegen dürfen wir es uns nicht leicht machen. Darum haben wir als Wehr alles versucht, um zuzuarbeiten, unsere Erfahrung einzubringen, haben sogar einen eigenen Architektenentwurf vorgelegt. Unser Bundestagsabgeordneter von der Insel, Ingo Gädechens, hat sogar von der Möglichkeit einer Förderung durch den Bund gesprochen. Entscheidend ist, dass die Kameraden zügig zum Feuerwehrhaus kommen und schnell das Einsatzgeschehen erreichen können. Gleichzeitig haben wir in Burg kaum Freiflächen für eine Bebauung. Das ist die Krux.

FT: Und auf der grünen Wiese?

OWF: Das ist für uns keine Option, da halten wir die Hilfsfristen nicht ein. Der jetzige Standort hat sich seit über 120 Jahren bewährt. Deshalb wollen wir nebenan auf dem Parkplatz Ost bauen. Das ist ja kein Geheimnis, auch wenn es in der Politik Vorbehalte gibt, weil dadurch Parkplätze verlorengehen könnten. Das sehe ich nicht so. Wenn wir uns bemühen, können wir vielleicht noch mehr Parkplätze schaffen. Es ist für uns jedenfalls der beste Standort, die Eins-a-Lage.

FT: Kannst einen kurzen Einblick in die Probleme im Feuerwehrhaus geben?

OWF: Nicht nur, weil es nicht vorangeht, sind auch die Kameraden ein ganzes Stück gefrustet. Wir haben keine richtigen Waschmöglichkeiten, nur ein Waschbecken, geschweige denn Duschen. Die Kameraden ziehen sich hinter den Fahrzeugen um. Eine Schwarz-Weiß-Trennung gibt es nicht. Das Dach über der Herrentoilette war undicht, und dadurch hatten wir einen Wasserschaden. Seit einem Dreivierteljahr muss das nun schon trocknen – scheinbar. Dafür ist die Werkstatt zur Baustelle geworden. Diese Sachen stehen jetzt auch noch in der Fahrzeughalle rum. Abseits der Arbeitssicherheit haben wir im Feuerwehrhaus ein Vielzahl an spürbaren Mängeln, wodurch sich die Kameraden nicht mehr wohlfühlen. Auch das ist natürlich ein Frage der Wertschätzung. Es wird immer geredet, aber letzter Biss und Wille sind weder bei der Verwaltung noch bei der Politik zu erkennen. Bisher bleibt es bei Ankündigungen.

FT: Wie geht’s jetzt weiter?

OWF: Es soll ein Externer beauftragt werden, der zwei Grundstücke – und zwar Parkplatz Ost und neben der Jugendherberge – bewerten soll. Daraus soll dann kurzfristig eine Vorlage für die Politik entstehen. Das ist zumindest angekündigt...

 


WIE VOR 20 JAHREN (2001) ALLES BAGANN

Schon 2001 habe man das Thema „Neubau des Feuerwehrgerätehauses“ durch die damalige Wehrführung um Claus Michael Rathjen und August Bahr angeschoben, da bereits seit Indienststellung 1980 des heutigen Gerätehauses die Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse nicht eingehalten worden sind.

Der sich im Ruhestand befindliche Brandinspektor Spieß entwickelte auf Grundlage von Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse und seiner 30 jährigen Erfahrung als Berufsfeuerwehrmann im gehobenen Dienst in Zusammenarbeit mit dem Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Burg auf Fehmarn erste Konzepte und auch ein Modell, das der Stadtvertretung 2001 vorgestellt wurde.

Schnell wurde deutlich, dass der jetzige Standort keine Erweiterungsmöglichkeiten für einen Neubau zulässt ohne Grundstücksankäufe direkt angrenzender Grundstücke zu tätigen.

Wobei die jetzige Lage für ein Feuerwehrhaus kaum besser sein könnte, diesen haben schon unsere Vorfahren mit sehr viel Bedacht ausgesucht.

In Feuerwehrkreisen war man sich sehr schnell einig, dass die zu der Zeit unbebaute Wiese neben dem Inselgymnasium als geeigneter Standort für einen Neubau in Frage kommen würde, um die Hilfsfristen einhalten zu können und das Anrücken der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2021. Was ist passiert: Wehrführer Claus Michael Rathjen befindet sich in der Ehrenabteilung, sein Nachfolger Friedrich Rathjen hat sein Amt an unseren amtierenden Wehrführer Dirk Westphal übergeben.

Auf der Wiese steht die neue Inselschule. Ein Feuerwehrbedarfsplan wurde erarbeitet und bereits schon einmal wieder überarbeitet, da aktuell die Gemeinde auch für den Brandschutz im zukünftigen Fehmarnbelttunnel zuständig sein wird...

Was geblieben ist: unser geliebtes Feuerwehrhaus, leider noch mit den seit Jahren bekannten Mängeln:

  • Anrückende Kräfte kreuzen Abfahrende Rettungsfahrzeuge,
  • zu wenig PKW-Stellplätze für die Einsatzkräfte,
  • keine separate Umkleidekabine sondern Spinde hinter den Fahrzeugen in der Fahrzeughalle,
  • keine Schwarz-Weiß-Trennung,
  • zu kleiner Versammlungsraum,
  • Stellplätze für alle Fahrzeuge fehlen,
  • Stellplätze und Tore der Feuerwehrfahrzeughalle entsprechen nicht der Norm für Großfahrzeuge,
  • und und und, die Liste ist lang.

20 Jahre Stillstand sind zu lang für eine so wichtige Maßnahme und zehren an den Kräften der Einsatzkräfte, die ihren Dienst freiwillig verrichten. Deswegen ist die jetzige Wehrführung mit ihrem Vorstand dabei, anhand der aktuell geltenden Vorschriften und des Feuerwehrbedarfsplanes Grundlagen zu ermitteln, die es der Verwaltung und Politik erleichtern sollen, um die Mängel abzustellen.

Dabei ist ein erster Entwurf zur Grundlagenermittlung entwickelt worden, der einmal den Platzbedarf für ein den Vorschriften entsprechendes Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Burg zeigt.

Auch eine Matrix wurde entwickelt, um mögliche Standorte vergleichen zu können. Hierbei spielten unter anderem folgende Punkte eine wichtige Rolle, die auch unterschiedlich gewichtet wurden:

  • Grundstücksgröße 
  • Erweiterungsmöglichkeiten
  • Erreichbarkeit für anrückende Kräfte
  • Abfahrtsmöglichkeiten für Einsatzfahrzeuge
  • Hilfsfristen

Bei der Betrachtung kam schnell heraus, dass ein neuer Standort sich eigentlich nur in unmittelbarer Nähe des jetzigen Standortes befinden kann...

 © Text & Skizze: Claus-Martin Rathjen FF Burg a.F. 2020

 

JETZIGES FEUERWEHRHAUS

Fertigstellung des jetzigen Feuerwehrhauses in der Osterstraße 52 war 1980. Schon damals wurden die Vorschriften der Feuerwehrunfallkasse nicht eingehalten. Nur wenige Jahre später musste bereits angebaut werden...

Wieso ist der jetzige Standort optimal? Von hier aus haben wir die perfekte Anbindung in alle Himmelsrichtungen, da der Standort zentral im Ortskern gelegen ist. Von hier aus ist die Hilfsfrist von 10 Minuten in unserem Einsatzgebiet überall zu erreichen. Außerdem können z.B. unsere Einsatzkräfte die Wache im Einsatzfall auch aus der Innenstadt heraus zu Fuß erreichen, denn gerade in der Saison ist es mit dem Fahrzeug sehr mühsam zur Wache zu gelangen...

Doch wieso kann man nicht Anbauen, oder gar Umbauen? Dies geht alles nicht, da der Gesamtplatz hier nicht ausreicht. Angebaut wurde bereits mehrfach. Zuletzt die Halle in der Osterstraße. Auch umgebaut wurde schon des Öfteren. Dennoch ist ein Neubau einer Feuerwache für uns unabdingbar. Denn seit Jahren stehen Einsatzfahrzeuge auf dem Hof, da keine Halle mehr frei ist, fehlen uns Lagerkapazitäten und die Hofauffahrt ist zu gefährlich, da hier anfahrende Einsatzkräfte und ausrückende Einsatzfahrzeuge sich treffen...

Hier eine Auflistung der Mängel in unserer jetzigen Unterkunft:

  • Anrückende Kräfte kreuzen Abfahrende Rettungsfahrzeuge,
  • zu wenig PKW-Stellplätze für die Einsatzkräfte,
  • keine separate Umkleidekabine sondern Spinde hinter den Fahrzeugen in der Fahrzeughalle,
  • keine Schwarz-Weiß-Trennung,
  • zu kleiner Versammlungsraum,
  • Stellplätze für alle Fahrzeuge fehlen (MTW parkt auf dem Hof),
  • Stellplätze und Tore der Feuerwehrfahrzeughalle entsprechen nicht der Norm für Großfahrzeuge,
  • fehlender Lagerplatz,
  • Baustelle auf den Toiletten (Defektes Dach)
  • Erstes Hallentor ging am 03.05.21 defekt
  • und und und, die Liste ist lang.

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